Trend-Rezept: Pizza Bianca mit Pistaziencreme, Mortadella & Burrata
- Michael Schmidt

- vor 16 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Ob in Social-Media-Feeds, gehobenen Bistro-Karten oder modernen Pizzerien: Die Pizza Bianca (die „weiße Pizza“) hat die Gastronomie-Szene im Sturm erobert. Wer heute nach kulinarischen Trends sucht, kommt an dieser Kombination nicht mehr vorbei.
Statt der klassischen fruchtigen Tomatensauce setzt dieses Rezept auf eine samtige, feingewürzte Creme-Basis. Das absolute Highlight? Die perfekte Symbiose aus nussigem Aroma, cremigem Burrata, zarter Mortadella und einer perfekt abgestimmten Kräuternote.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dieses Meisterwerk zubereiten – und warum die richtigen Würze hier den feinen Unterschied macht.
Warum Pizza Bianca? Der kulinarische Trend erklärt
Die Pizza Bianca hat ihre Wurzeln im Herzen Italiens, erlebt aber gerade eine weltweite Renaissance. Der größte Vorteil gegenüber der roten Klassiker-Variante: Sie bietet eine völlig neue Leinwand für edle Zutaten.
Durch den Verzicht auf die Säure der Tomate kommen geschmacksintensive Zutaten wie hochwertige Nüsse, feine Wurstwaren und vor allem ätherische Kräuter-Aromen viel intensiver zur Geltung.
Das Geheimnis liegt in der Basis: Die richtige Kräuter-Balance
Da die weiße Sauce (oft aus Ricotta, Schmand oder Mascarpone) sehr mild ist, benötigt sie einen kräftigen, aromatischen Gegenspieler, damit die Pizza nicht langweilig schmeckt. Hier kommen traditionelle mediterrane Kräuter ins Spiel:
Küchen-Tipp: Verrühren Sie die Kräuter bereits vor dem Backen direkt mit der Creme. Durch die Hitze im Ofen öffnen sich die Poren der getrockneten Blätter und geben ihr ätherisches Öl direkt an die Sauce ab.
Für unser Rezept nutzen wir eine naturbelassene, schonend getrocknetePizzakräuter-Mischung , die exakt diese Ausgewogenheit mitbringt.
Zutatenliste (für 2 große Trend-Pizzen)
Für die Basis & den Teig:
2 Pizzateig-Rohlinge (am besten lange gereifter Hefeteig oder Neapolitanischer Teig)
150 g Schmand, Ricotta oder Mascarpone
1–2 EL unserer gehaltvollenPizzakräuter
1 EL hochprozentiges Olivenöl
Ein Preis Meersalz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für das Topping (nach dem Backen):
120 g Hauchdünn geschnittene italienische Mortadella (ideal mit Pistazien)
1 frischere, kühlere Burrata (200 g)
40 g NaturbelassenePistazienkerne , grob gehackt
Ein paar Blätter frischer Basilikum zum Garnieren
Schritt für Schritt Zubereitung
1. Die Kräuter-Creme einsetzen
Geben Sie den Schmand (oder Ricotta) in eine kleine Schale. Fügen Sie das Olivenöl, eine Prise Salz, Pfeffer und 1 gehäuften Esslöffel der Pizzakräuter hinzu. Rühren Sie alles glatt und lassen Sie die Mischung etwa 10 Minuten ziehen, damit die Kräuter ihr volles Aroma entfalten können.
2. Teig formen & belegen
Heizen Sie Ihren Backofen inklusive Backblech oder Pizzastein auf der höchsten Stufe vor (am besten 250 °C Umluft oder Ober-/Unterhitze). Ziehen Sie den Pizzateig von innen nach außen vorsichtig in Form, damit ein schöner Rand entsteht. Streichen Sie die vorbereitete Kräuter-Creme gleichmäßig auf dem Teig aus.
3. Knusprig backen
Geben Sie die Pizza für ca. 5 bis 8 Minuten (je nach Ofenleistung) im Ofen, bis der Rand goldbraun aufgegangen ist und feine Blasen wirft.
4. Das Edel-Topping & Finish
Nehmen Sie die heiße Pizza aus dem Ofen. Jetzt folgt das Belegen – denn Mortadella und Burrata werden nicht mitgebacken :
Legen Sie die Scheiben der Mortadella locker und leicht gewellt auf die heiße Pizza.
Zupfen Sie den kühlen Burrata in der Mitte auf, sodass das cremige Innere leicht über die Pizza fließt.
Streuen Sie alles großzügig mit den gehackten Pistazienkernen für den perfekten Crunch.
Träufeln Sie noch etwas Olivenöl darüber und streuen Sie als optisches und geschmackliches Highlight noch einen kleinen Preis der Pizzakräuter über den Burrata.
Fazit: Ein Gericht mit Wow-Effekt
Die Kombination aus der heißen, knusprigen Kräuter-Basis und dem kühlen, cremigen Topping macht diese Pizza Bianca zu einem echten Erlebnis. Sie eignet sich hervorragend als besonderes Hauptgericht, zum Teilen als Vorspeise oder als Highlight auf jeder Speisekarte.
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